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TWIST on Tour in Paris

Avenue des Champs-Élysées, Louvre und das weiße „M“
Du interessierst dich für Mode und weißt auch andere Formen der Kunst zu schätzen? Dann darfst du dir Paris nicht entgehen lassen, nicht umsonst ist sie als die Fashion Metropole Europas bekannt. Das Paris Geschmack beweist zeigt allein schon die Tatsache, dass sie die einzige Stadt weltweit ist, in der das „M“ von McDonalds nicht gelb sondern weiß ist. Die Stadtverwaltung befand das Gelb als stillos und bestand auf die sofortige Änderung. Aber nicht nur das weiße „M“ gibt es in Paris zu entdecken, steigt man in den „Balabus“ so kann man im Anschluss von sich behaupten, man hätte alle Sehenswürdigkeiten der Stadt zumindest einmal von Außen gesehen. An Sonn- und Feiertagen verkehrt der Bus zwischen Gare de Lyon und Grande Arche de la Défense. Er kutschiert einen an allen „musthaves“ des Pariser Stadtbildes vorbei. Haltepunkte sind unter anderem die Kirche Notre-Dame, das Louvre, der Eiffelturm und die Champs-Elysées.

Paris goes Fashion
Um sich über die neusten Trends der aktuellen Modeszene zu informieren, reicht es in Paris eigentlich schon aus, sich in eines der netten Cafés am Straßenrand zu setzen und den Leuten beim Flanieren zu zuschauen. Auch wenn man nicht wie die Gewinner des Games einen eigenen Designer an die Seite gestellt bekommt, gibt es in Paris zahlreiche Möglichkeiten seine neu gewonnen Anregungen auszuleben. Wie viel Geld man dafür allerdings ausgeben will ist einem selbst überlassen, soviel sei aber gesagt, Paris hat für jeden Geldbeutel etwas zu bieten.
Wer es lieber exquisit, oder wie der Franzose sagen würde „formidable“ mag, der sollte nach einem Einkaufsbummel über den Prachtboulevard der Avenue des Champs-Élysées unbedingt in der Galeries Lafayette vorbeischauen. Dort ist wirklich jedes namenhafte Modelabel der Pariser Fashionweek vertreten.
Die Rue de Rivoli und das davon unweit entfernte Forum des Halles halten hingegen Kleidung für den etwas kleineren Geldbeutel bereit. Auch in näherer Umgebung beider Shoppingorte lassen sich wahre Schnäppchen machen.

Der Da Vinci Code
Spätestens nach der Verfilmung von Dan Browns Thriller „Sakrileg“ ist die mit dem Louvre verbundene Verschwörungstheorie weltbekannt. Schenkt man dem Schriftsteller Glauben, so liegt unter der Glaspyramide des Museums Maria Magdalena begraben, die Ehefrau von Jesus und Mutter seines Kindes. Wer allerdings hofft mit einer Schwarzlichtlampe geheimnisvolle Botschaften auf den Gemälden Da Vincis zu finden, der wird leider enttäuscht. Dafür hat das drittgrößte Museum der Welt viele andere sehenswerte Mysterien zu bieten: in Stein gemeißelte Frauen ohne Arme, detailverliebte Wandteppiche und Möbeldesign aus vergangenen Jahrhunderten. Das Beste ist jedoch, dass der Ausstellungsbesuch für EU-Bürger unter 26 kostenlos ist.

Frankreich sucht den Superarchitekten
Ähnlich einer Casting Show muss es zugegangen sein, als es darum ging, aus 681 Bewerbern die passenden Architekten für ein neuartiges Kulturzentrum auszuwählen. Die Rolle des Juroren wurde vom damaligen französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou gespielt. Am Ende machte das Architekten-Duo Renzo Piano und Richard Rogers das Rennen. Sie erschufen ein derart ungewöhnliches Gebäude, dass es sich zu Beginn keiner großen Begeisterung erfreuen durfte - zu viele Bewohner fühlten sich an eine Fabrik erinnert. Wessen Herz jedoch für moderne Kunst schlägt, der ist im Centre Pompidou genau richtig aufgehoben. Im Inneren erwartet einen neben einem Kino und einem Theater das Musée National d´Art Moderne, in dem einige der größten Meisterwerke der modernen Kunst zu finden sind. Hier gelten die gleichen Eintrittsermäßigungen wie im Louvre.

Picasso meets Fashion
Wer den perfekten Ausgleich zwischen Mode und Kunst sucht, der wird sich für das Künstlerviertel Montmartre begeistern können. Hier reihen sich junge individuelle Modeboutiquen an kleine ausgefallene Ateliers, so ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zu ehemaligen Bewohnern zählen unter anderem Renoir, Van Gogh und Picasso, aber nicht nur sie wussten den Charme Montmartres zu schätzen. Auch die verschiedensten Regisseure wählten genau dieses Viertel als Schauplatz ihres neuen Films. So werden wahre Filmkenner beispielsweise das Café des Deux Moulins als Drehort des surrealistischen Kassenschlagers "Die fabelhafte Welt der Amélie" wieder erkennen.

Ihr seht also: nicht nur das „M“ macht den Unterschied!